Der 13. Kongress "Geburtshilfe - Sanft und Sicher" findet am 19./20. März 2010 in der Gastronomie im Stadtpark Bochum statt.
Das ausführliche Programm mit Anmeldekarte zum Kongress stellen wir Ihnen als PDF-Dokument zur Verfügung: Programm 13. Kongress GSS 2010 PDF 1.261 KB
Westfälische Rundschau vom 16.04.2009:
Bochumer Mediziner behandelten hirngeschädigten Jungen mit Stammzellen - Das Kind macht seitdem erfreuliche Fortschritte JPG 446 KB
Prof. Dr. med. Arne Jensen (links, Direktor der Campus Klinik Gynäkologie Bochum) und Prof. Dr. med. Eckhard Hamelmann (Direktor der Universitätskinderklinik am St. Josef-Hospital) am 27.01.2009 bei der autologen Transplantation von Nabelschnurblut zur Behandlung eines Kindes mit akutem, durch Sauerstoffmangel (hypoxisch-ischämisch) bedingten, Hirnschaden im Rahmen eines Heilversuches
TV-Bericht im WDR (Windows Media) (Lokalzeit Ruhr vom 30.01.2009)
TV-Bericht im WDR (Adobe Flash) (Lokalzeit Ruhr vom 30.01.2009)
WAZ-Artikel vom 02.02.2009 zum Thema:
Eigene Zellen sollen helfen JPG 176 KB
WAZ-Artikel vom 23.03.2009 zum Thema:
Hirnschäden im Mutterleib verhindern JPG 137 KB
Auf der ganzen Welt wird an der Entwicklung von Therapien gearbeitet, die mit Hilfe von so genannten Stammzellen schwere Erkrankungen heilen können. Hierbei handelt es sich um noch nicht fertig ausgebildete Zellen, die sich zu unterschiedlichen Zelltypen entwickeln und so krankes Gewebe ersetzen können.
Die Dokumentation WMV 12,4 MB zeigt die interessantesten Forschergruppen in Europa.
("Die Zelle", Erstausstrahlung: arte,
22.05.2008, 20:15 Uhr)
Video im Windows Media Player WMV 12,4 MB oder im Apple Quicktime Player MOV 12,1 MB anzeigen.
Als Direktor der Campus Klinik Gynäkologie freue ich mich sehr über Ihr Interesse an unserer Internetpräsenz. Ich möchte Sie mit diesen Webseiten über die Struktur der Campus Klinik Gynäkologie, über unser Leistungsspektrum sowie über meine Forschungs- und Lehrtätigkeiten an der Ruhr-Universität Bochum ausführlich informieren.
Falls Sie Informationen vermissen oder Fragen haben, nehmen Sie bitte Kontakt
mit uns auf.
Ich wünsche Ihnen einen informativen und angenehmen Aufenthalt.
Ihr Prof. Arne Jensen
Das innovative Gesundheitsportal jameda bietet über 445.000 Top-Adressen von medizinischen Experten. Sie können bei jameda Ihren Arzt bewerten oder direkt an andere weiterempfehlen: Prof. Arne Jensen bei jameda.
Es werden alle Standardoperationen des Fachgebietes durchgeführt, darunter sämtliche großen Operationen bei bösartigen Erkrankungen der weiblichen Genitalorgane und der Brust einschließlich der medikamentösen Nachbehandlung (Chemotherapie).
Die vermehrte Anwendung minimalinvasiver, laparoskopischer Techniken erspart den Patientinnen größere Schnitte und lange Liegezeiten, wobei die Organerhaltung ein wichtiges Ziel ist.
Viele Frauen leiden sehr unter Myomen. Deshalb haben wir es uns zur Aufgabe gemacht diesen Patientinnen zu helfen und in Zusammenarbeit mit anderen medizinischen Abteilungen wegweisend für Sie da zu sein; als Myomzentrum Bochum
.
Die Laparoskopie, auch minimal invasive Chirurgie (MIC) oder auch Schlüssellochchirurgie genannt, ist eine sanfte Methode des Operierens – keine Zauberei. Bei Diagnose, Behandlung und Heilung kommt im Laparoskopie-Zentrum Bochum
modernste medizinische Technik zum Einsatz. Parallel wird im Team mit hoch qualifizierten Ärzten für Sie als Patientin die optimale gynäkologische Betreuung entwickelt.
Zur präoperativen Diagnostik in unserem Kontinenzzentrum
nutzen wir einen Urodynamischen Messplatz mit Mikrotipmanometern, integrierter EDV-gestützter Bildanalyse und integrierter Sonomorphologie. Die Behandlung erfolgt durch spezielle operative Verfahren zur Behebung von Harninkontinenz und Senkungszuständen.
Erste autologe Nabelschnurstammzell-Transplantation zur Therapie eines kindlichen hypoxischen Hirnschadens (Heilversuch)
Sehr geehrte Damen und Herren!
Mit diesem Schreiben kann ich Ihnen die erfreuliche Mitteilung machen, dass vor zwei Tagen, am 27.1.2009, in Kooperation zwischen der Universitätsfrauenklinik am Knappschaftskrankenhaus (Direktor Prof. Dr. med. Arne Jensen) und der Universitätskinderklinik am St. Josef-Hospital (Direktor Prof. Dr. med. Eckhard Hamelmann), eine der weltweit ersten autologen Nabelschnurblut-Transplantationen zur Behandlung eines Kindes mit akutem, durch Sauerstoffmangel (hypoxisch-ischämisch) bedingten, Hirnschaden im Rahmen eines Heilversuches durchgeführt wurde.
Die Eltern des 2 Jahre und 8 Monate alten Kindes, das vor wenigen Wochen im Zusammenhang mit einer Operation einen Herzstillstand und in der Folge einen Hirnschaden mit spastischen Lähmungen (Zerebralparese) erlitten hatte, haben sich aufgrund der Publikationen unserer Forschungsgruppe Hilfe suchend an uns gewandt, da bei Geburt das Nabelschnurblut eingelagert worden war und sie sich eine Besserung des schwerwiegenden Hirnschadens mit spastischen Lähmungen versprachen.
Wissenschaftlicher Hintergrund ist, dass in unseren tierexperimentellen Untersuchungen spastische Lähmungen nach neonatalem Hirnschaden durch Transplantation von menschlichen Nabelschnurblutzellen verhindert werden konnten. (Meier C, Middelanis J, Wasielewski B, Neuhoff S, Roth-Haerer A, Gantert M, Dinse H, Dermietzel R, Jensen A (2006): Spastic paresis after perinatal brain damage in rats is reduced by human cord blood mononuclear cells. Pediatric Research 59(2) 244-249.)
Die Entscheidung für einen Heilversuch zur Behandlung des Kindes mit seinem eigenen (autologen) Nabelschnurblut, das auch Stammzellen enthält, (sog. autologe Transplantation) wurde wesentlich dadurch bestimmt, dass das tragische Ereignis erst wenige Wochen zurückliegt und eine hohe Zahl von kernhaltigen (mononukleären) Zellen im Nabelschnurblut nachweisbar war. Nach positivem Votum der Ethik-Kommission und umfassenden Vorbereitungen konnte die autologe Transplantation zur Förderung der neuro-funktionellen Erholung des Kindes am 27.1.2009 durchgeführt werden.
Mit freundlichen Grüßen
Prof. Dr. A. Jensen
Direktor der Klinik
Campus Klinik Gynäkologie
Bochum
Universitätsstr. 140
44799 Bochum
Telefon: 0234/588–196–0
Fax: 0234/588–196–19